John Buckley
Atheismus

Guten Tag!
Ich bin Atheist. Das bedeutet f?r mich, dass alles was es gibt nur Zufall ist. Auch wenn das Leben unbeschreiblich komplex ist, muss man doch davon ausgehen, dass in unendlicher Zeit in einem unendlichen Universum irgendwann soetwas wie das hier entsteht. Es muss jede Art von Leben geben und alles muss es irgendwie schon unendlichmal gegeben haben und es wird noch alles unendlich mal geben.
Das klingt traurig. Denn es zeigt uns, wie unbedeutend wir eigentlich sind. Gef?hle, die f?r uns unbeschrieblich sch?n oder schrecklich sein k?nnen, geben uns das Gef?hl, dass soetwas bedeutendes nur mit uns passieren kann. Gef?hle! wir denken das ist eine Bereicherung. Wir denken damit heben wir uns von den Tieren ab. Machen wir das wirklich? W?re es nicht viel sch?ner gef?hlslos zu leben? Der Schmerz (der seelische) w?rde einem erspart bleiben. Doch Gef?hle sind stumpfe chemische Reaktionen. Nichts anderes. Nichts besonderes. Es gab jedes Gef?hl in der unendlichen Welt von Zeit und Raum schon unendlich mal. Du magst noch so verliebt sein, dir mag noch so was schreckliches passiert sein. Es ist nichts besonderes, sondern normal.
Gibt es denn Extreme? Gibt es ein positives Gef?hl, welches un?bertreffbar ist? Welches zwar normal ist durch die Unendlichkeit, aber trotzdem besonders ist, das es das h?chste aller Gef?hle ist?
Ich wei? es nicht...
18.11.05 18:40


Blogs

Guten Tag!
Das hier ist der John Buckley Blog.
Als die Blogs ins Internet kamen war dies eine Art Revolution. Jeder wollte einen Blog f?hren.
Warum? Es muss ein gro?es Mitteilungsbed?rfnis bei den Menschen bestehen. Jeder glaubt auf einmal etwas erz?hlen zu m?ssen, was irgendwen auf der Welt schon interessieren wird. Vielleicht sind die Blogger auch von der Hoffnung motiviert, dass es irgendwen auf der Welt gibt, der ?hnliche Gedanken hat. Irgendwen, der ?ber genau den gleichen Schwachsinn nachdenkt, wie der Blogger oder einer der genau so verwirrt ist ?ber die Welt. Das Klientel des Internets - das mag ein Klischee ein - besteht immer noch aus vielen jungen M?nnern zwischen 13 und 29. Nat?rlich entdecken auch andere das Internet f?r sich. Aber trotzdem gibt es wohl immer noch einen M?nner- und Jugend?berschuss im Internet.
Das trifft wohl auch f?r Blogs zu.
Aber warum sind Blogs dann so beliebt? Sie bieten sich einfach an. Genau diese Menschengruppe ist es, die kaum ?ber ihre Gedanken und Gef?hle redet. Ist es da verwunderlich, dass sie die M?glichkeit nutzen dies im Internet anonym nachzuholen? Was bei Frauen das Tagebuch ist wird bei M?nnern der Blog. Die Blamage vor den Kumpels w?re unvergesslich, wenn sie das Tagebuch finden w?rden. Aber so ist man auf der sicheren Seite. M?nner schaffen es so ?ber ihre Probleme nachzudenken und wollen nat?rlich auch dar?ber reden. Doch hier ist das Problem. Oft sind Blogs verweist und es fehlt an Kommentaren.
Die Gedanken, die dort nachzulesen sind, interessieren keinen. Ist es wirklich so?

Ich werde nun mit diesem Blog den Selbstversuch erproben. Mein Pseudonym ist ab jetzt John Buckley. So gebe ich zwar einen Teil von mir Preis (John Buckley ist die Mischung meiner Lieblingss?nger), allerdings bin ich noch immer auf der sicheren Seite, da meine Kumpels mich so trotzdem nicht erkennen.
Also bis dann,
John Buckley
18.11.05 18:27


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